“Mein Stück Alltag!”

Sonntag, 25. Oktober 2020 Museum der Alltagskultur, Schloß Waldenbuch

Geschichten vom Ankommen und Zusammenleben in unserer diversen Gesellschaft

Mitglieder der deutsch-griechischen Kulturinitiative Kalimera e. V. vom 25.10.2020 – 30.04.2021 im Museum der Alltagskultur im Ausstellungsbereich „Mein Stück Alltag“ Stücke aus ihrem interkulturellen Alltag aus.

Spagat oder Synthese?

Die Präsentation entstand im Rahmen eines partizipativen Projektes. In der Ausstellung werden Gegenstände gezeigt, die im griechisch-deutschen Alltag für die Teilnehmenden eine besondere Rolle spielen und vom Ankommen und Zusammenleben in unserer diversen Gesellschaft erzählen. Dokumente zum Aufenthaltsstatus, ein zweisprachiger Kinderbuch-Klassiker bis hin zu persönlichen Gegenständen wie eine Tasse aus Thessaloniki oder ein Poesiealbum.

Die Vielfalt im Alltag zu leben bedeutet nicht nur, die Sprache des Landes zu kennen, in dem man lebt, sondern sich den Entwicklungen des Ortes zu öffnen und mitzugestalten. So kommt zum griechischen Mokka nicht nur der deutsche Filterkaffee dazu, sondern auch der italienische Espresso.

Die Ausstellungsobjekte erzählen Geschichten unserer persönlichen Erfahrungen im Alltag mit und zwischen den Kulturen.

Dieser Alltag fließt in unsere Arbeit bei Kalimera e. V. mit ein: Denn unser Ziel ist es, zu verbinden und Brücken zu bauen zwischen Kulturen um etwas Neues entstehen zu lassen. Das machen wir bei Kalimera jetzt schon seit 10 Jahren. Und nun sind wir reif fürs Museum.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April 2021 zu sehen.

Begleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Sabine Zinn-Thomas, Leiterin der Landesstelle für Volkskunde in Zusammenarbeit mit Anna Koktsidou, Gründungsmitglied von KALIMERA e.V.

Die Geschichten des Alltags

In der partizipativen Ausstellung „Mein Stück Alltag“ arbeitet das Museum der Alltagskultur mit wechselnden Gruppen zusammen, die etwas im Alltag verbindet. Das kann der Beruf, das Hobby oder die Lebenssituation sein. Nach Exponaten von Alleinerzieher*innen, Angehörigen von Pflegeberufen und Beschäftigten in der Abfallwirtschaft waren zuletzt Objekte aus dem Corona-Alltag während des Lockdowns im Frühjahr zu sehen.

Ziel der Präsentation im Foyer des Museums ist es, die Vielfalt des Alltags sichtbar zu machen. In 18 Vitrinen werden Gegenstände gezeigt, die zusammen mit Begleittexten Einblicke in einen unbekannten oder auch vertrauten Alltag geben.